Als das norwegische Duo Kings of Convenience 2001 ihr Debütalbum Quiet Is the New Loud veröffentlichten, war das etwas unerhört Neues nach einem doch ziemlich rauen und lauten Jahrzehnt der Musikgeschichte. Es war zart und elegant, was Erik Glambek Bøe und Erlend Øye da auf ihren Akustikgitarren produzierten. Die Stimmen der ehemaligen Schulfreunde klangen sanft und perfekt aufeinander abgestimmt. Dieses Album erreichte nicht nur Platz 1 der norwegischen Album-Charts – es wurde zum Signature-Album einer neuen Generation. Nachdem Kings of Convenience die amerikanischen Billboard Independent Charts geknackt hatten, wurden sie zum Phänomen, und das weltweit. Entspannt produzierten sie ein Album nach dem nächsten und verstanden sich darin, sich Zeit zu geben, denn so zeitlos wie ihre Musik ist, auch Musiker altern und verändern sich. Nachdem die kanadische Musikerin Feist entscheidende Inputs für Songs des neuen Albums gegeben hatte, nahm Peace or Love nach 12 Jahren endlich Gestalt an. Und diese Songs betören wieder und wieder.
